Alle Gefühle sind wichtig – und was Achtsamkeit damit zu tun hat. Eine Einladung, dich selbst ganz anzunehmen.
- Selina Chabauty
- 5. Juni 2025
- 2 Min. Lesezeit
Es gibt Gefühle, die wir gerne haben: Freude, Liebe, Dankbarkeit, Leichtigkeit.
Und es gibt Gefühle, die wir am liebsten ganz weit wegschieben möchten: Wut, Angst, Traurigkeit, Scham.
Vielleicht hast du auch gelernt, „negative“ Gefühle kleinzuhalten, sie zu überspielen oder wegzuatmen. So wie viele von uns. Denn in unserer Gesellschaft werden unangenehme Emotionen oft als störend oder unpassend empfunden. Doch hier liegt ein großes Missverständnis:
👉 Es gibt keine falschen Gefühle. Es gibt nur Gefühle, die gesehen werden wollen.
🌿 Achtsamkeit bringt Licht in dein Innenleben
Achtsamkeit bedeutet: Du nimmst wahr, was da ist – ohne es zu bewerten.
Du hörst hin. Du fühlst hin. Du lernst, mit dir selbst in Kontakt zu sein, auch wenn es mal unangenehm ist.
Wenn du achtsam wirst, erkennst du:
Deine Wut ist ein Zeichen für deine Grenze.
Deine Traurigkeit zeigt dir, was dir wichtig ist.
Deine Angst möchte dich schützen.
Deine Freude darf dich leiten.
Jedes Gefühl hat eine Botschaft. Und wenn du lernst, sie zu lesen – statt dich selbst zu verurteilen oder zu verdrängen – öffnet sich ein ganz neuer Raum in dir: Ein Raum der Annahme. Ein Raum für Heilung.
✨ In meinen Yogastunden dürfen alle Gefühle da sein
Mindful Movement Yoga ist für mich nicht nur Bewegung. Es ist ein achtsamer Begegnungsraum mit dir selbst.
Wenn du auf der Matte stehst (oder sitzt oder liegst), darf alles, was in dir ist, mitkommen.
Freude. Müdigkeit. Unruhe. Stille. Tränen. Lächeln.
Achtsamkeit lädt dich ein, dich nicht nur in deinen hellen Momenten zu lieben –
sondern auch dann, wenn es in dir grau oder stürmisch ist.
💛 Du musst nichts verändern. Nur da sein.
Du bist nicht falsch, wenn du dich gerade traurig, ängstlich oder leer fühlst.
Du bist nicht schwach, wenn du weinst.
Du bist nicht zu viel, wenn du wütend bist.
Du bist ein fühlender Mensch – und das ist wunderschön.
Ich wünsche dir den Mut, hinzuspüren.
Und die Sanftheit, dich selbst in allem zu halten.
Von Herzen,
Selina




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